„Guido, bald sind wieder Wahlen…“

Kabarett vom Feinsten wird uns momentan von den Regierenden geboten. Im AtG (Atomgesetz) wurde in der Novellierung von 2002 der Atomausstieg der Bundesregierung beschlossen.

Die Abschaltung der deutschen Reaktoren war die einzig richtige Lösung. Allerdings wurde unter Schwarz-Gelb dieses Gesetz, unter Druck der Atomlobby, mal ganz schnell geändert. Aus dem Ausstieg wurde eine Verlängerung. Und jetzt, kurz vor den Wahlen, hatte eine Frau Dr. X (Physikerin von Beruf) einen Geistesblitz, den ich ihr nicht zugetraut hätte. Man kann die Laufzeitverlängerung ja doch noch mal hinterfragen. Denn nach dem momentan andauernden Unglück in Japan haben die Menschen alle Angst, und finden sie dann wieder ganz toll, wenn sie ihre Änderung ändert (um sie nach gelungener Wahl wieder zu ändern).

Im Endeffekt wird sich einen Scheiß um die Kraftwerke gekümmert. Es wird genau so wenig Hirn reingesteckt wie bei der Entscheidung diese Technik so groß auszubauen, obwohl man wusste, dass die strahlenden Abfälle nicht entsorgt werden können.

Natürlich kann man nicht alle AKW’s in Deutschland abschalten. Auch wenn Dinkelfressende Ultragrüne das gern hätten.
Schließlich erzeugt die Bundesrepublik Deutschland 26% ihres Stroms aus der Kernspaltung. Das sind Kraftwerke mit einer Leistung von 127,7 TWh.

Aber in der Zeit von 2002 – 2010 hätte viel mehr in der Förderung von regenerativen Energien passieren müssen.

Aber wenn jetzt der Ausstieg wieder beschlossen wird, ist auch wieder Zeit sich um „wählerfreundliche“ Themen zu kümmern und leere Versprechungen zu machen.

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