Facebook Apps oder „Wie sage ich jedem alles?“

Aus gegeben Anlass mal ein Artikel zu Facebook-Apps.

Jeden Tag werden es mehr. Mehr oder weniger sinnvolle Facebook-Apps. Und alle verfolgen im Endeffekt nur zwei Ziele.

  1. Nutzerdaten sammeln um ihnen dann
  2. Werbung einzublenden

Der einzige Gewinner an dieser Stelle ist klar. Der Ersteller der dubiosen Programme.

Viele Facebook Nutzer unterschätzen den schnellen Klick auf den „Zulassen“-Button. Denn in diesem Moment geben sie oft mehr preis als Ihnen bewusst ist. Neben Name, Foto, Geschlecht, Beziehungsstatus oft auch weit empfindlichere Daten die im Facebook-Profil hinterlegt sind.

Aber es ist auch reizend zu erfahren wo ich mich piercen oder tätowieren lassen sollte, oder was meine Glückszahl ist, oder wie ich in 20.000 Jahren aussehe.

Ganz beliebt momentan „Sieh wer besonders oft auf dein Profil zugreift“. Dumm nur, dass mit dem Klick auf „Zulassen“ auch Werbung im eigenen Profil platziert werden kann. Oder wie bei anderen Apps das Profilbild auf Seiten dritter eingeblendet werden kann. Wer wollte nicht schon immer als Werbebild für „Trottel-aus-deiner-Umgebung“ herhalten.

Darum meine Bitte: Nutzt die folgende Liste bevor ihr auf „Zulassen“ klickt:

  • Brauche ich die Informationen, bei denen ich nicht mal sagen kann wie sie entstehen, wirklich um in meinem Leben weiter zu kommen?
  • Belästige ich eventuell meine so genannten „Freunde“ wenn ich dumme Fragen beantworte und damit die Pinnwände vollklatsche?
  • Bekomme ich zu wenige E-Mails und Anrufe von Menschen die mir was verkaufen wollen? (Wenn ja, dann hilft es alle Apps auf ALLE Daten zugreifen zu lassen!)

In diesem Sinne

Happy Networking!

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